Baugeschichte  
1719 Der Waldenserführer Henri Arnaud lässt in der Waldenserkolonie Schönenberg gegenüber seines Pfarrhaus es (heute Museum, www.waldenser.de) ein einfaches Holzkirchlein errichten. Henri Arnaud, der am 5.12.1721 starb, soll dort begraben sein.
1858 24. Juni: Gründung eines Kirchenbaukomitées zur Restaurierung der Kirche.
1863 22. September: Erhebung einer landesweiten Kollekte für die Schönenberger Kirche.
1878 Baupläne zu einem Neubau von Oberbaurat Christian Friedrich Leins eingeholt.
1881 Trotz vieler Klagen über die Baufälligkeit besteht die Kirchenbehörde auf einer Wiederherstellung.
1882 Nach zähem Ringen doch die Genehmigung zum Neubau auf dem Areal des alten Kirchleins.
1883 Nach neuen Plänen und einem Kostenvoranschlag von C.F. Leins (36.000 Mark) erfolgt am 31. Mai die Grundsteinlegung und am 9. Dezember bereits die Einweihung. Die Kirche erhält den Namen des Waldenserführers Henri-Arnaud.
1884 Einbau einer Kirchenheizung
1896-1899 Zahlreiche Reparaturen an Mauern, Dachwerk und Türen.
1941 Umfangreiche Innenerneuerung
1949 Ergänzung der Ausstattung, Holzreliefs an der Emporenbrüstung
1973-1977 Innen- und Außenrenovierung unter Archtitekt H. Wiem aus Stuttgart. Dabei Neuanstrich der Wände im Inneren und Einrichtung einer Sakristei unter der Empore. Die beiden Nordtüren werden zugemauert. Wiedereinweihung am 21. August 1977.
1986 Anbringen einer Henri-Arnaud-Gedächtnisplatte
2012-2013 Außenrenovierung: Sandsteinsanierung Westfassade und Turm