Henri Arnaud (1643 - 1721)

Henri Arnaud

  • geb. 30.09.1643 in Embrun (Dauphiné)
  • Vater französicher Protestant, Mutter wuchs in den Waldensertälern auf.
  • Henri Arnaud besuchte dort die Lateinschule
  • 1662-1666 Studium in Genf und Basel
  • 1670 Pfarrer in St. Martinstals (Piemont)
  • 1678 geht Henri Arnaud ins Persoatal
  • 1685 wird die reformierte Religion im Persoatal verboten; Dragoner machen der Gemeinde Pinache, wo Arnaud lebte, gewaltsam ein Ende; er bringt seine Familie in Sicherheit
  • 1686 Flucht in die Schweiz
  • 1689 sammeln sich ca.1000 bewaffnete Waldenser am Genfer See und schlagen ein französisches Heer (Glorreiche Rückkehr)
  • Mai 1660 schließt mit dem Herzog von Piemont Frieden, den Flüchtlingen und Gefangenen wird die Rückkehr in die Täler gestattet; sie wollen in ihre Heimiat und ihre Kinder sind noch dort
  • 1668, der Herzog von Piemont erlässt ein Edikt, wonach die "Reformierten" innerhalb zweiter Monate das Land zu verlassen haben.
  • 1699 fanden die Vertriebenen Aufnahme in Deutschland (Herzogtum Württemberg und Landgrafschaft Hessen-Darmstadt)
  • 1699 wurde Henri Arnaud Pfarrer von Dürrmenz (auch Waldenserkolonie)
  • 1702 gründete er den Ort Schönenberg und baut sich dort ein Pfarrhaus (heutiges Waldenser-Museum).
  • 1704 kehrte er ins Piemont zurück und war dort 1705/06 Pfarrer
  • gestorben 05.12.1721; beigesetzt an der Stelle der heutigen Henri-Arnaud-Kirche, wo ein Grabstein davon zeugt.